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Region

Warum Beherbergungsbetriebe in Südtirol Excel den Rücken kehren

Dominik - CEO OneStaff16. Januar 20268 min Lesezeit
Südtiroler Bergpanorama mit Sternenhimmel

Südtirol: Italiens Hospitality-Labor

Mit über 10.000 Beherbergungsbetrieben – Hotels, Residenzen, Berghütten und Agritourismus-Betrieben – hat Südtirol die höchste Konzentration an Gastgewerbebetrieben in Italien. Hier ist Tourismus kein Wirtschaftszweig: Er ist die Wirtschaft. Und die Personalverwaltung ist die operative Herausforderung Nummer eins.

Genau hier, in St. Christina in Gröden, ist OneStaff entstanden. Nicht in einem Innovationslabor, sondern aus der täglichen Frustration, Schichten, Unterkünfte und Dokumente per Excel in einem echten Hotel zu verwalten – dem Monte Pana Dolomites Hotel. Die Tabelle, die nie aufging, wurde zum Ausgangspunkt einer Plattform, die heute Dutzende Betriebe bedient.

Besonderheiten des Südtiroler Kontexts

Personalverwaltung in Südtirol bringt Komplexitäten mit sich, die anderswo in Italien nicht existieren. Die verpflichtende Zweisprachigkeit (Italienisch und Deutsch) erfordert Dokumentation in zwei Sprachen. Die extreme Saisonalität – zwei kurze, intensive Saisons, Winter und Sommer – bedeutet, das Team zweimal im Jahr aufzubauen. Landesvorschriften fügen zusätzliche Compliance-Ebenen hinzu.

Diese Besonderheiten machen generische HR-Software völlig ungeeignet. Ein System, das für einen Fertigungsbetrieb in Modena entwickelt wurde, kann die Schichten eines Hotels am Kronplatz nicht verwalten – mit Personal, das vier Sprachen spricht und alle sechs Monate wechselt.

Genau deshalb waren die Südtiroler Betriebe die ersten, die vertikale Lösungen wie OneStaff eingeführt haben: nicht aus digitalem Trend, sondern aus konkreter Notwendigkeit.

Die Zahlen der Umstellung

Bei den Betrieben, die OneStaff in Südtirol nutzen, sind die durchschnittlichen Ergebnisse nach der ersten Saison signifikant: 75 % weniger Zeitaufwand für die Schichtplanung, null Transkriptionsfehler in der Lohnabrechnung, 2 Stunden Zeitersparnis pro Woche im Personalbüro bei der Dokumentenverwaltung.

Das interessanteste Ergebnis ist jedoch qualitativ: 92 % der befragten Direktoren geben an, seit der Digitalisierung „mehr Zeit für die Gäste“ zu haben. In einer Branche, in der das Gasterlebnis alles ist, ist das der wahre Return on Investment.

Von Südtirol in den Rest Italiens

Was in Südtirol beginnt, bleibt selten in Südtirol. Betriebspraktiken, die in Südtiroler Gastbetrieben funktionieren – bekannt für Servicestandards unter den höchsten Europas – breiten sich tendenziell im Rest des Landes aus. Die Digitalisierung der Personalverwaltung folgt demselben Weg.

Betriebe am Gardasee, an der Adriaküste der Romagna und in der Toskana übernehmen den gleichen Ansatz und stellen fest, dass die Probleme dieselben sind – Schichten, Dokumente, Unterkünfte, Kommunikation – auch wenn der Dialekt sich ändert. OneStaff, geboren aus dem Südtiroler Kontext, hat sich als natürlich anpassungsfähig an jede italienische Hotellerierealität erwiesen.

Die Zukunft der Personalverwaltung in der Hotellerie ist keine größere Tabelle. Es ist eine Plattform, die Ihre Welt kennt – und die in Ihrer Welt geboren wurde.

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